Künstler

  • geboren 1985, lebt und arbeitet im Berchtesgadener Land (Deutschland)
  • 1997-2002 Frühförderung bei Bildhauerin Karin Wein
  • 2004 Fachoberschule für Gestaltung in Augsburg
  • seit 2005 freischaffender Künstler
  • 2014 Aufnahme bei Derix Glasstudios Taunusstein

Über meine Arbeit:

Die Natur ist mein Lehrmeister Nummer 1. In meinen Gemälden kombiniere ich verschiedenste Aspekte des Lebens: Licht, Natur, Farben, Muster, Temperatur, Gefühle, Menschen usw. Mein Ziel in der Kunst ist es, einen Spiegel des Lebens zu schaffen, der das Leben sichtbar, ja sogar fühlbar und lebendig macht – beruhigend, erhebend und stärkend.

Seit meinem 19. Lebensjahr sind Rakel und Spachtel wie meine dritte Hand. Mit dieser objektlosen Art zu malen kann ich meine Sicht auf das Leben ausdrücken, komponieren und zugänglich machen. Es erfordert maximale Konzentration und Konversation mit dem Kunstwerk während des Arbeitsprozesses.

Zahlreiche REGIONALE UND ÜBERREGIONALE Ausstellungen: u.a.

Landkreisausstellung in der Regierung von Oberbayern, Derix Glasstudios, staatl. Spielbank Bad Reichenhall, Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler, Altes Sudhaus Bad Reichenhall, St. Peter Margarethenkapelle Salzburg (Österreich), Polaroid (Impossible) Store München.

Einladungen: u.a.

2006 Deutsch-Polnisches Symposium in Belchatow (Polen)
2009 Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Fluss, Hammerauer Kunstmeile
2011 Gastdozent für Neue Medien, Universität Eichstätt
2015 Hope Culture, Schleyer-Halle, Stuttgart
2017 Nicht nur Buntglasfenster, Centrum Dziedzictwa Szkła Krosno (Polen)
2018 Gastkünstler, Incarnate 2018 (OM Arts International), Isola del Gran Sasso (Italien)
seit 2006 Gastkünstler an verschiedenen staatlichen Schulen

Öffentliche Ankäufe:

International Apostolic Hojskole Kolding (Dänemark)
Rathaus Mitterfelden
Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler
Erzabtei St. Peter Salzburg (Österreich)

Im Atelier:

Der Bildaufbau meiner Werke ist meine Besonderheit. Ich habe mir da eine bestimmte Art von Schichtaufbau angewöhnt.

Stellen Sie sich ein Haus aus mehreren Komponenten vor: Fundament, Wände und das Dach, als letztes die Inneneinrichtung und on top Personen.

Das Fundament bildet Schicht eins; erdig, unvollständig, dunkel, eben natürlich, wie unsere Umgebung oder eine aktuelle Lebenssituation. Nun male ich als zweites die Basisfarben, meine Wände und das Dach, die dem ganzen Werk Halt geben. Ich bestimme diese Richtung des Werkes, denn ich will das Werk in eine bestimmte positive, klare und wohltuende Richtung lenken. Als letztes kommt Schicht drei, die wohl schwierigste Phase. In der Inneneinrichtung wird dem Werk der letzte Schliff gegeben, Licht kommt, Identität wird gegeben. In dieser Phase fühlt es sich an, als würde ich fröhlich küssen – zart, intim, überwältigend, habe ein Gegenüber, Herzklopfen stellt sich ein. Ich habe es nun quasi mit etwas Lebendigem zu tun. 

Alle vorherigen Schichten sind in dieser Phase in mir vollwertig präsent. Ich hole durch die abgestimmten Trocknungsgrade teilweise alte Schichten wieder hervor, verbinde sie mit den Mauern und lasse so das Werk für sich arbeiten. Mache ich einen Fehler, kann das ganze Werk ruiniert sein, da alles miteinander zusammenhängt. Jede Schicht muss vorher schon in sich in Farbe, Rhythmus, Farbdicke etc. stimmig sein, um zum Schluss ein gutes Ergebnis zu bekommen.

Dieser Prozess ist dem Leben sehr nahe. Alles hängt zusammen, alles hat eine Basis, hat Informationen und Inhalt. Auch dem Aspekt des Realen beim Menschen gleicht dieser Prozess sehr. Eine aktuelle Situation kann ich mit meiner Entscheidung von erdig und dunkel, mit Licht, Vision und lebendiger, hoffnungsvoller, visionärer Persönlichkeit ausstatten und prägen, quasi das Beste aus einem Umstand machen.

Ich bin kein Gefühlsmaler, der sich selbst ausdrücken will, eher das Gegenteil: Erdig, überlegt, strukturiert, kontrolliert, habe ich die Leinwand als Gegenüber.Trotzdem fühlt es sich an wie eine Liebeshandlung mit allen innerlichen Begleiterscheinungen. Euphorie, Adrenalin, Liebe und Freude spüre ich je näher ich der Vollendung eines Werkes komme. Ich erschaffe Lebendiges, Visionen und Persönliches, erzähle vom Guten, mache sichtbar, was möglich ist und was an Wunderbarem existiert.

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